
Fellow des European Board of Oral-Maxillo-Facial Surgery, Facharzt & Habilitation MKG-Chirurgie, MKG Köln West
Eine eingesunkene Zahnlücke entsteht, weil Kieferknochen und Zahnfleisch nach einer Zahnentfernung den fehlenden Belastungsreiz nicht mehr erhalten und sich zurückbilden. Für ein späteres Zahnimplantat ist das entscheidend: Reicht das Knochenvolumen nicht aus, sind Aufbaumaßnahmen oder spezielle Verfahren nötig. Ob ein Implantat direkt gesetzt werden kann oder ein Knochenaufbau vorgeschaltet wird, lässt sich nur über eine dreidimensionale DVT-Diagnostik zuverlässig beurteilen. In unserer Praxis MKG Köln West in Köln-Weiden analysieren wir Ihre individuelle Ausgangslage und planen Ihre Versorgung passgenau, vom direkten Implantat bis zum patientenspezifischen Implantat (PSI) bei stark zurückgebildetem Knochen.
Die Zahnwurzel überträgt bei jedem Biss mechanische Reize auf den umliegenden Kieferknochen. Dieser Reiz hält das Knochengewebe stabil, vergleichbar damit, wie Belastung Muskeln und Knochen an anderen Körperstellen erhält. Fehlt dieser Reiz, beginnt ein Umbauprozess:
Die stärksten Veränderungen treten typischerweise in den ersten sechs Monaten nach der Zahnentfernung auf. Danach verlangsamt sich der Abbau, kommt aber in der Regel nicht vollständig zum Stillstand. Eine Sofortimplantation direkt nach der Zahnentfernung kann diesen Abbau in vielen Fällen verhindern.
Je nach Ausprägung des Knochen- und Weichgewebsverlusts ergeben sich unterschiedliche Behandlungswege:
Welcher Weg in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir mit einer dreidimensionalen DVT-Aufnahme. Klassische Panoramaaufnahmen reichen für eine verlässliche Einschätzung von Knochenbreite und Strukturqualität nicht aus. Mehr dazu auf unserer Seite zur digitalen Volumentomographie.
Damit ein Implantat langfristig stabil sitzt, müssen mehrere Faktoren stimmen. Wir prüfen vor jeder Behandlung:
Sind einzelne Voraussetzungen nicht erfüllt, lassen sich diese in vielen Fällen vor der Implantation gezielt verbessern. Wir besprechen mit Ihnen, welche Vorbehandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Die Beurteilung einer eingesunkenen Zahnlücke folgt in unserer Praxis einem klaren Ablauf:
Sie erhalten von uns eine verständliche Erklärung Ihres Befunds und einen schriftlichen Behandlungs- und Kostenplan, mit dem Sie die nächsten Schritte in Ruhe abwägen können. Auf Wunsch unterstützen wir Sie auch beim Finanzierungsservice.
In unserer MKG-Fachpraxis decken wir das gesamte Spektrum ab, von der einfachen Implantation bis zum komplexen Knochenaufbau und patientenspezifischen Implantaten.
Wir bauen den fehlenden Knochen mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial auf, je nach Befund mit zusätzlicher Membran. Bei kleineren Defekten erfolgt der Aufbau einzeitig gemeinsam mit der Implantation, bei größeren Defekten zweizeitig vor der Implantation. Bei Eingriffen im Oberkiefer-Seitenzahnbereich kommt zusätzlich ein Sinuslift zum Einsatz. Mehr dazu auf unserer Seite Kieferknochenaufbau.
Mit Verdickung oder Verbreiterung des Zahnfleischs, häufig über Bindegewebstransplantate, schaffen wir ein stabiles, ästhetisch ansprechendes Ergebnis und ein langfristig gesundes Implantatumfeld. Für die Wundheilung setzen wir zusätzlich Platelet Rich Fibrin (PRF) aus dem patienteneigenen Blut ein.
Bei sehr ausgeprägtem Knochenschwund setzen wir individuell geplante, computergestützt gefertigte Implantate ein, oft ohne klassischen Knochenaufbau und mit deutlich reduzierter Behandlungsdauer.
Wenn eine Implantation nicht gewünscht oder nicht sinnvoll ist, besprechen wir mit Ihnen Alternativen wie klassische Zahnbrücken, Klebebrücken oder das bewusste Belassen der Lücke, abhängig von Position, Funktion und ästhetischem Anspruch.
Eingriffe an Knochen und Zahnfleisch sind heute sehr gut planbar. Dennoch klären wir Sie offen über die typischen Risiken auf:
Durch unsere DVT-basierte Planung, schonende Verfahren wie die Piezosurgery (Ultraschallchirurgie) und die Erfahrung unseres MKG-Teams reduzieren wir diese Risiken auf ein Minimum. Auf Wunsch ist die Behandlung auch in Sedierung (Dämmerschlaf) möglich.
Je länger eine Zahnlücke unversorgt bleibt, desto mehr Knochen und Weichgewebe geht in der Regel verloren. Eine frühzeitige Diagnostik, idealerweise direkt nach dem Zahnverlust oder bereits vor einer geplanten Extraktion, eröffnet mehr Behandlungsoptionen und reduziert den Aufwand späterer Eingriffe. Maßnahmen wie eine Socket Preservation (Knochenerhalt direkt nach Zahnentfernung) können den Abbau deutlich bremsen und die spätere Implantation erleichtern.
Konkrete Vorteile einer frühen Planung:
Sie haben eine eingesunkene Zahnlücke und möchten wissen, ob ein Implantat möglich ist? Oder eine fundierte Zweitmeinung zu einem bestehenden Behandlungsplan? Wir nehmen uns Zeit für eine ausführliche Diagnostik mit DVT und besprechen alle Optionen verständlich mit Ihnen, persönlich in unserer Praxis in Köln-Weiden.
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Die Empfehlungen auf dieser Seite basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Leitlinien der zahnmedizinischen Fachgesellschaften, unter anderem:
Dieses Infoportal wird von MKG Köln West betrieben, einer auf Implantologie spezialisierten Fachpraxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Köln (Bunzlauer Str. 1, 50858 Köln-Weiden). Alle Behandlungen finden dort statt.
Unsere Praxis liegt in Köln-Weiden, Bunzlauer Str. 1, direkt am Rhein-Center. Barrierefreier Zugang, Aufzug, kostenlose Parkplätze und schnelle Anbindung mit KVB-Linie 1 und S-Bahn Lövenich machen Ihren Termin für Zahnimplantate in Köln gut erreichbar.
