
Facharzt für Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie, Oralchirurg & Implantologe, MKG Köln West
Osteoporose betrifft nicht nur große Knochen wie Wirbelsäule oder Hüfte, sondern kann auch den Kiefer beeinflussen. Zusätzlich spielen bestimmte Medikamente wie Bisphosphonate oder Denosumab eine wichtige Rolle in der Zahnmedizin. In seltenen Fällen können sie das Risiko für eine sogenannte Kiefernekrose (MRONJ) erhöhen. Dieses Risiko ist insgesamt gering, wird aber bei chirurgischen Eingriffen besonders berücksichtigt. Eine sorgfältige Planung und individuelle Risikoabschätzung sind daher entscheidend.
Osteoporose führt zu einer verminderten Knochenqualität. Gleichzeitig beeinflussen bestimmte Medikamente den Knochenstoffwechsel:
Wichtig: Das Risiko ist z. B. bei onkologischen Hochdosis-Therapien meist höher als bei Standard-Osteoporose-Behandlungen.
1. Erhebung der Medikation
Dokumentation von Wirkstoff, Dosierung, Einnahmedauer und letzter Anwendung.
2. Klinische Untersuchung
Beurteilung von Zähnen, Schleimhaut und bestehenden Entzündungen.
3. Bildgebung
Röntgen und ggf. 3D-Diagnostik (DVT) zur Einschätzung des Kieferknochens.
4. Individuelle Risikoabschätzung
Bewertung des MRONJ-Risikos vor geplanten Eingriffen wie Implantationen oder Extraktionen.
Eine medikamentenassoziierte Kiefernekrose (MRONJ) bedeutet:
Typische Warnzeichen sind:
Das Risiko ist insgesamt selten, wird aber in der Planung sehr ernst genommen.
Zur Minimierung des Risikos werden mehrere Maßnahmen empfohlen:
Nicht jede Therapie bedeutet automatisch ein hohes Risiko – entscheidend ist die individuelle Bewertung.
Was ist eine Kiefernekrose (MRONJ)?
Eine seltene Komplikation mit gestörter Wundheilung und freiliegendem Knochen im Kiefer.
Wie hoch ist das Risiko?
Insgesamt selten, aber abhängig von Medikament, Dosierung und individueller Situation.
Sind Implantate trotzdem möglich?
Ja, aber nur nach sorgfältiger Risikoabschätzung und Planung.
Muss ich meine Medikamente absetzen?
Das wird individuell entschieden und ggf. mit dem behandelnden Arzt abgestimmt.
Welche Medikamente sind relevant?
Vor allem Bisphosphonate und Denosumab.
Wann sollte ich einen Arzt kontaktieren?
Bei nicht heilenden Wunden, Schmerzen oder freiliegendem Knochen im Kieferbereich.
Sie nehmen Osteoporose-Medikamente ein und planen einen zahnärztlichen Eingriff?
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